SV Budberg vs GSV Moers – das Duell wollen beide gewinnen

SV Budberg, Gastgeber des Frauenfußball-Regionalliga-Derbys gegen den GSV Moers, hat nichts Zählbares auf dem Konto. Der GSV will’s nicht ändern.

Vier Spiele – ein Punkt. Das ist die Gesamtbilanz der Fußballerinnen der beiden Frauen-Regionalligisten SV Budberg und GSV Moers an den ersten beiden Spieltagen der noch jungen Spielzeit. Während die Budbergerinnen nach dem 0:1 gegen den VfR SW Warbeyen und dem 0:2 beim SV Menden noch ohne Punkt und Tor dastehen, ergatterten die Moerserinnen wenigstens einen Zähler.

Nach der 0:7-Auftaktpleite zeigte sich das Team von GSV-Coach Eckart Schuster am vergangenen Sonntag stark verbessert, erkämpfte sich ein 1:1 gegen Vorwärts Spoho Köln. Elisa Kammen sicherte mit dem ersten GSV-Saisontor den ersten Zähler für die Gelb-Schwarzen.

Am kommenden Sonntag, 13 Uhr, kommt es nun an der Budberger Raiffeisenstraße zum direkten Duell der zwei Regionalligateams aus dem Fußballkreis Moers. Und Budbergs Coach Jürgen Raab sagt deutlich: „Wir stehen bereits jetzt unter Zugzwang, wir müssen und werden diese Partie gewinnen. Zumal wir hier auf einen weiteren Mitbewerber um den Klassenerhalt treffen. Diese Partie ist megarichtungsweisend für uns.“

Ähnlich äußerst sich auch Schuster dazu: „Auch für uns ist das natürlich ein wichtiges Spiel. Deshalb hätte ich gerne auch etwas später gegen Budberg gespielt. Wenn meine Mannschaft gefestigter ist. Ich habe immer sehr viel Respekt vor Erfahrung und Routine. Für meine jungen Spielerinnen wird dies schon eine Herausforderung.“

Der Moerser Trainer hat dann auch noch einige personelle Probleme zu bewältigen. Marisol Kröncke konnte nach ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden in Essen bisher noch nicht trainieren, fällt definitiv aus. Schuster hofft aber auf Elisa Kammen, die sich gegen Köln am Schienbein verletzt hat. Zudem ist Franziska Döpp angeschlagen.

„Wir müssen mal sehen, wer am Sonntag am Ende in der Anfangsformation stehen wird. Meine Spielerinnen haben sich jedenfalls sehr über den Punkt gefreut, hatten viel Spaß und haben gesehen, dass sie in der Regionalliga mithalten können“, hofft Schuster auch auf das nötigen Quäntchen Glück. „Das musst Du in diesen Spielen auch haben.“ Und schmunzelnd ergänzt er: „Wir müssen einfach die Flucht nach vorne antreten, dann könnten wir etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.“

Lara Köchl ist beim SVB wieder dabei

Bei den Budbergerinnen ist nur der Einsatz von Janina Blittersdorf gefährdet, die sich in Menden am Arm verletzt hat. „Dafür ist Lara Köchl wieder mit dabei und ist eine Option für unsere Offensive“, hofft Raab darauf, dass seine Spielerinnen endlich ihre Chancen konsequent ausnutzen. „Das ist nach wie vor unser größtes Manko.“ Raab hat den GSV am vergangenen Sonntag gegen Köln beobachten lassen: „Sie agieren meist mit langen Bällen. Darauf müssen wir uns einstellen. Und wir müssen Geduld haben und auf gar keinen Fall dürfen wir in einen Konter laufen.“

Ob es Veränderungen in der Anfangsformation gibt, lässt der SVB-Trainer noch offen: „Auf jeden Fall werde ich Positionsveränderungen vornehmen. Wir haben am Freitagabend noch eine Trainingseinheit, die werde ich abwarten, bevor ich mich endgültig entscheide.“

Quelle: NRZ, 09.09.2021, Wolfgang Jades

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