SV Budberg blamiert sich – GSV-Torhüterin mit Fehlgriff

In der Frauenfußball-Regionalliga kassiert der SV Budberg bei Vorwärts Spoho Köln in einer Halbzeit blamable sieben Gegentreffer.

Das war ein bitterer Sonntag für die Fußballerinnen des Regionalligisten SV Budberg. Sie kamen bei Vorwärts Spoho Köln mit 0:8 (0:7) unter die Räder. Zwar gab es für den GSV Moers bei der 0:3 (0:2)-Niederlage gegen Arminia Bielefeld auch keine Punkte, aber zumindest zeigte das Team eine ansprechende Leistung.

Gegen Bielefeld zogen sich die „Gräfinnen“ mehr als achtbar aus der Affäre und verloren recht unglücklich. Vor allem, was die Gegentore betraf. Denn schon in der ersten Minute musste die neue Torhüterin des GSV, Zoey Homfeldt, hinter sich greifen. Ein hoher Ball flatterte vor das Tor, Homfeldt bekam ihn nicht richtig zu greifen und mit ihrer Hilfe und der Latte trudelte das Leder zum 0:1 über die Linie.

GSV-Trainer Schuster: „Noch mehr laufen und kämpfen“

„Das war natürlich für uns kein guter Auftakt“, befand GSV-Trainer Eckart Schuster. Mit der Leistung seiner Mannschaft war er insgesamt aber nicht unzufrieden. „Wir haben wirklich dagegengehalten, gegen Bielefeld ist das für uns ein achtbares Ergebnis.“

Leonie Heitlindemann hatte keine Mühe, für die Arminia in der 26. Minute auf 2:0 zu erhöhen. „Wir haben aber danach immer wieder versucht, über Konter zu Toren zu kommen. Bielefeld war schon überlegen“, so Schuster. „Wir müssen halt eben in Zukunft noch mehr laufen und kämpfen.“

Endgültig entschieden war das Spiel mit dem 3:0 durch Jocelyn Hampel (55.). Die Gelb-Schwarzen hatten durch Lotte Adams, Lea Becker oder Iona Miyake aber noch gute Möglichkeiten.

GSV: Homfeldt – Miyake, Dämkes, Goertz, Coenen, Temiz, Kammen (32. Becker), Borgmann (79. Vogel), Döpp, Adams, Gören (69. Cetinkaya).

Budbergs Trainer Birker kritisiert Einstellung

Total von der Rolle waren die Budbergerinnen in der ersten Halbzeit in der Domstadt. Sieben Tore erzielte Vorwärts Spoho Köln bis zur Pause. „Ich stelle mich sonst immer vor meine Mannschaften. Aber wenn wir überhaupt nicht kämpfen, in keine Zweikämpfe gehen, dann kommt so etwas wie in der ersten Hälfte zustande“, erklärte SVB-Coach Andre Birker die desolate Vorstellung: „Ich lasse auch keine Ausreden gelten, dass uns die ein oder andere Spielerin fehlte. Mit dieser Leistung haben wir in der Regionalliga nichts zu suchen.“

Sechs Gegentore für SV Budberg in 21 Spielminuten

Schon nach sechs Minuten ging es los. Jennifer Schlee eröffnete den Torreigen. Sechs Treffer durch Michelle Fischer (21., 42.), Antje Blumhagen (23., 28.) und Maria Hertzenberg (25., 34.) fielen noch bis zur 42. Minute.

Nach der Pause lief es etwas besser für den SVB. Zwei Minuten vor dem Ende sorgte Blumhagen mit ihrem dritten Treffer sogar noch für das achte Budberger Gegentor.

SVB: Gareißen – Tinz, Alice Hellfeier, Fleischer, Blondin, Presch, Michel, Babatunde (46. Perez), Blittersdorf, Sadiu (46. Hirschberger), Hake.

Quelle: NRZ, 04.10.2021, Wolfgang Jades

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