Lediglich der SV Schwafheim hat im Kreispokal das Nachsehen

Fußball-Landesligist SV Sonsbeck ist nicht angetreten. So zieht der VfL Rheinhausen ins Viertelfinale des Andreas-Thiemann-Kreispokals ein.

Bevor überhaupt gestern Mittag der erste Anpfiff zu den Achtelfinalspielen im Andreas-Thiemann-Kreispokal der Saison 2020/21 ertönte, verzichteten die Landesliga-Fußballer des SV Sonsbeck auf ihr Spiel beim A-Ligisten VfL Rheinhausen. Die Sonsbecker wollten vor dem Pokalspiel noch ein Testspiel gegen den Bezirksligisten SF Broekhuysen bestreiten. Diese Partie wurde abgebrochen, nachdem sich Jamie Darren van de Loo beim Stand von 2:0 das Schien- und Wadenbein brach (Bericht auf der nächsten Seite). Für das Pokalspiel stand dann laut SVS-Geschäftsführerin Walburga Giesen nur noch ein kleiner Kader zur Verfügung: „Um nicht zu riskieren, dass durch weitere Verletzungen der Kader weiter schrumpft, haben wir auf das Spiel verzichtet. Wir hätten gerne gespielt.“ Der VfL zieht so aber kampflos ins Viertelfinale ein.

SuS Rayen – TuS Fichte Lintfort 0:6 (0:3). Keine Mühe hatte Landesligist Fichte beim C-Ligisten aus Rayen. Der SuS kämpfte zwar aufopferungsvoll, doch der TuS war überlegen, zieht nach Toren von Julian Thiel (2), Marvin Ehis, Elias Bergmann, Gabriel Derikx und Dalgat Sulaiman ins Viertelfinale ein. „Es war ein klarer Erfolg“, so Fichte-Co-Trainer Gökhan Erol. „Für uns war wichtig, das wir keine verletzten Spieler dazubekommen haben.“

FC Rumeln-Kaldenhausen – SV Budberg 0:2 (0:1). Bezirksligist SVB hatte mehr Mühe als zuletzt. Doch er nahm die Hürde beim A-Ligisten ohne Probleme. Gecoacht wurde das Team von Co-Trainer Matthias Prinz, der seinem in Urlaub weilenden Cheftrainer Tim Wilke auf dem Laufenden hielt. Wilke kommentierte: „Wir waren zwar überlegen, aber wir haben kein Feuerwerk abgebrannt, so wie beim 3:0-Sieg zuletzt in Rumeln. Wir sind etwas im Tief, aber trotzdem verdient ins Viertelfinale eingezogen.“ Yannick Alexander Saunus sorgte für die verdiente 1:0-Führung (32.). Doch die Budberger Fans unter den 50 Zuschauern mussten bis zur 84. Minute warten. Da erlöste sie FCR-Akteur Alexander Wedler mit einem Eigentor.

SV Büderich – SV Scherpenberg 1:5 (1:1). „Es war ein Spiel auf ein Tor. Allerdings haben wir erst nach der Pause unsere Chancen genutzt“, so SVS-Coach Ralf Gemmer, der schmunzelnd anmerkte. „Wir sind zudem stark ersatzgeschwächt angetreten. Ich selbst musste die letzten sieben Minuten noch mitspielen. Es ging sogar noch ganz gut.“ Andre Meier gelang allerdings die 1:0-Führung für die Gastgeber aus der Kreisliga B (12.). Doch mit einem Sonntagsschuss traf Sascha Ströter zum Ausgleich (42.). Nach der Pause sorgte Maximilian Stellmach mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von sieben Minuten für das 4:1 (57., 59. 64.). Meiers zweites Tor bedeutete das 5:1 (82.).

DJK Lintfort – VfL Repelen 2:3 (1:1). Einen harten Kampf hatte Bezirksligisten Repelen beim A-Ligisten DJK zu bestehen, um in die nächste Runde einzuziehen. Schon in der ersten Minute ging der VfL durch Alfred Appiah in Führung, doch das schockte die DJK nicht. Nur eine Minute später stand es 1:1 durch Daniel Derikx. Yusuf Kuci war es, der in der 52. und 57. Minute mit seinen beiden Treffern zum 3:1 für die Vorentscheidung sorgte. Die wacker kämpfenden Hausherren kam in der zweiten Minute der Nachspielzeit nur noch auf 2:3 durch Elvir Civic heran.

SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen – SV Schwafheim 5:4 (1:1, 1:1, 0:1)nach Elfmeterschießen. Der A-Ligist lieferte dem Bezirksligisten einen beherzten Kampf und gab sich nie geschlagen. Auch nach dem 1:0 der Gäste durch Samet Uz (14.) hielten die Hausherren gut mit. „Danach haben wir das Fußballspielen eingestellt“, so Gäste-Coach Manfred Wranik. „Dafür sind wir bestraft worden, obwohl wir überlegen waren.“ Für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft wurden hingegen die Gastgeber vier Minuten vor dem Ende mit dem 1:1-Ausgleich durch Matthias Borstelmann belohnt. In der Verlängerung spielte der SVS auf ein Tor, traf aber nicht. Im Elfmeterschießen war der Gastgeber das glücklichere Team und siegte mit 4:3. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Chris Exner.

Rot-Weiß Moers – GSV Moers 0:5 (0:2). In der ersten Hälfte hatte Bezirksligist GSV in dem Stadtderby noch einige Mühe, führte aber 1:0 durch Youmssi Fotso (22.). Noch in den ersten 45 Minuten traf Yubery Santo Stielke (38.). „Mit der ersten Halbzeit konnte ich nicht zufrieden sein. Deshalb musste ich in der Pause auch passende Worte finden“, so GSV-Coach Dirk Warmann. „In der zweiten Halbzeit haben es meine Spieler dann gut umgesetzt.“ Emre Okumus (47., 52.) und Osman Simsek (62.) machten schließlich alles klar.

FC Neukirchen-Vluyn – SV Millingen 3:1 (1:0). Zum Ende des Spiels war der Kräfteverschleiß bei den Gästen zu merken. Zwar gelang Yannik Manko in der 87. Minute noch das 1:3, da war die Partie im Duell der beiden A-Ligisten aber schon entschieden. Der FCNV ging in der 16. Minute durch Astrit Krasniqi 1:0 in Führung. Die Gastgeber beherrschten in der Folgezeit das Spiel und mit den Toren von Gökhan Durak (61.) sowie Yassin Ait-Dada (63.) war alles klar.

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