GSV Moers holt den ersten Punkt – SV Budberg verliert erneut

In der Frauenfußball-Regionalliga holt der GSV Moers den ersten Punkt. Doch Nachbar SV Budberg muss weiter auf etwas Zählbares warten.

Den ersten Punkt haben die Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers eingefahren. Gegen Vorwärts Spoho Köln erkämpften sich die „Gräfinnen“ ein 1:1 (0:1) und ließen die 0:7-Niederlage bei der SGS Essen U20 II vor einer Woche vergessen. Dagegen gab es für den SV Budberg nichts zu bejubeln. Das Team von Trainer Jürgen Raab verlor trotz guter Leistung beim SV Menden mit 0:2 (0:0) und wartet damit nach dem 0:1 gegen Warbeyen zum Saisonstart weiter auf das erste Erfolgserlebnis der noch jungen Spielzeit.

GSV-Coach Eckart Schuster ist zufrieden

Nach diesem Unentschieden war GSV-Coach Eckart Schuster natürlich zufrieden: „Das war eine klare Leistungssteigerung gegenüber vergangener Woche. Wir haben wirklich eine gute Leistung gezeigt und auch ein paar gute Chancen herausgespielt.“ Doch zunächst liefen die Gelb-Schwarzen mal wieder einem Rückstand hinterher. „Wir haben aber nicht aufgegeben. Meine Spielerinnen haben schon reichlich viel Kraft investiert und sind dafür auch belohnt worden“, so Schuster.“ Und am Ende sind wir auch belohnt worden.“ Elisa Kammen war es, die in der 71. Minute den Ausgleich für die Moerserinnen erzielte. „Es gab auch noch Chancen für uns. Aber das 1:1 ist schon in Ordnung. Und es war für uns ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Darauf können wir aufbauen.“

GSV: Rumohr, Miyake, Diken, Dämkes, Goertz, Coenen, Temiz, Becker, Döpp, Adams, Gören.

„Wir haben wieder einmal unsere Chancen nicht genutzt“, war Budbergs Coach Jürgen Raab schon sehr enttäuscht. „Vor allem vor der Pause hatten wir vier hundertprozentige Chancen. Doch Sina Zorychta, Alice Hellfeier und Sadiat Babatunde konnten sie nicht nutzen“.

Das 1:0 für die Gastgeberinnen fällt direkt nach der Pause

Die 1:0-Führung für die Gastgeberinnen fiel direkt zwei Minuten nach der Pause, als Dorentina Verlakau das 1:0 erzielte. „Da waren wir noch nicht wieder ganz bei der Sache“, so Raab. „Und dann müssen wir auch zugeben, dass das Spiel anschließend gekippt ist. Dann war Menden schon spielbestimmend. Wir haben zwar versucht, den Ausgleich zu erzielen. Doch das ist uns nicht gelungen. Mit dem zweiten Treffer war das Spiel entschieden.“ Dieses Tor gelang Lina Wipperfürth in der 74. Minute zum 2:0 und damit zur Entscheidung. Der SVB versuchte anschließend alles, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

„Nun müssen wir am nächsten Sonntag im Derby gegen den GSV unbedingt punkten“, schaut Raab schon die Zukunft. „Das waren schon zwei unglückliche Niederlagen für uns. Aber wir bleiben zuversichtlich.“

SVB: Gareißen, Tinz, Alice Hellfeier, Fleischer, Michel, Babatunde, Zorychta, Blittersdorf (83. Blondin), Garibovic (47. Presch), Sadiku (72. Scarlett Hellfeier), Hake.

Quelle: NRZ, 06.09.2021, Wolfgang Jades

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