GSV Moers fabriziert gegen Berghofen zu viele krasse Fehler

Die Fußballerinnen des GSV Moers verlieren gegen Berghofen glatt mit 1:5. Der SV Budberg unterliegt indes bei Alemannia Aachen nur knapp mit 1:2.

Keine Punkte gab es gestern für die Fußballerinnen der beiden Regionalligisten GSV Moers und SV Budberg. Während der GSV deutlich mit 1:5 (0:4) gegen die Spielvereinigung Berghofen verlor, gab es für den SVB mit dem 1:2 (0:2) beim TSV Alemannia Aachen nur eine knappe Niederlage.

„Vier krasse individuelle Fehler haben dafür gesorgt, dass wir zur Halbzeit schon aussichtslos mit 0:4 zurücklagen“, bemängelte GSV-Coach Eckart Schuster, der aber mit dem zweiten Durchgang zufrieden war. „Da haben wir gegen das starke Team aus Berghofen immerhin ein 1:1 geholt. In dieser Phase waren wir gut im Spiel. Und hätten wir diese Fehler in den ersten 45 Minuten nicht gemacht, wäre vielleicht sogar was möglich gewesen.“

Schon nach vier Minuten stand es 0:1 durch Lynn Bille Sommer, die damit die Pläne des GSV durchkreuzte, lange ein 0:0 halten zu wollen. Jennifer Kaleja (14.) und zweimal Sandra Ehrhardt (35., 40.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 zur Halbzeit. Nach der Pause mussten die „Gräfinnen“ erst noch das 0:5 durch Lara Plastwich (62.) hinnehmen, bevor Iona Miyake mit einem verwandelten Elfmeter den 1:5-Ehrentreffer erzielen konnte.

GSV Moers: Rumohr – Cetinkaya (58. Faaßen), Miyake, Dämkes, Goertz, Coenen (61. Kammen), Temiz, Döpp (46. Becker), Kröncke, Adams, Gören.

Schwache erste Halbzeit des GSV Moers

Mit viel Hoffnung waren die Fußballerinnen des Regionalligisten SV Budberg nach ihrem 3:2-Erfolg im Lokalderby gegen den GSV Moers zur Alemannia nach Aachen gefahren. Doch am Ende kam das Team des neuen Cheftrainers Andre Birker mit leeren Händen nach Hause. In Aachen gab es für den SVB eine 1:2 (0:2)-Niederlage.

„Aufgrund unserer schwachen ersten Halbzeit ist diese Niederlage auch verdient. Allerdings wurde uns beim Stand von 0:1 ein klarer Elfmeter nicht gegeben worden. Sina Zorychta ist klar gefoult worden“, sprach Birker die Fehler in der ersten Halbzeit in der Pause an. „Es wurde zwar im Laufe der zweiten 45 Minuten etwas besser. Aber wir haben nur noch einen glücklichen Treffer erzielt.“

Den Aachenerinnen spielte dabei die frühe Führung durch das Tor von Magdalena Jakober nach 14 Minuten in die Karten. Das Birker-Team versuchte, den Ausgleich zu erzielen, schaffte es aber nicht.

In der Schlussphase keimt beim SV Budberg noch einmal Hoffnung auf

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Gäste noch einmal einiges vorgenommen. Doch schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff durchkreuzte Kristina Bartsch mit dem 2:0 erst einmal diese Pläne. „Wir haben uns danach zwar nicht aufgegeben“, so Birker. „Aber unser Anschlusstreffer fiel einfach zu spät.“

Erst in der 87. Minute keimte Hoffnung durch das Tor von Almedina Garibovic auf, deren 25-Meter-Schuss Aachens Torhüterin Melissa Salman durch die Hände rutschte. In den letzten Minuten warfen die Budbergerinnen noch einmal alles nach vorn, doch der Ausgleichstreffer gelang nicht mehr.

SVB: Gareißen – Tinz, Alice Hellfeier, Fleischer, Presch (57. Hirschberger), Roth, Babatunde, Zorychta (46. Blondin), Garibovic, Sadiku, Köchl (53. Scarlett Hellfeier).

Quelle: NRZ, 20.09.2021, Wolfgang Jades

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