Budberg scheitert im Pokal am GSV Moers

Im Viertelfinale des Kreispokals der Vorsaison ist für den Rheinberger Bezirksligisten Endstation. Der Ligakonkurrent aus der Grafenstadt zeigt über 90 Minuten die bessere Leistung. Mann des Abends ist Gästetorhüter Björn Kuhlmann.

Der SV Budberg ist im Viertelfinale des Moerser Fußball-Kreispokals der Vorsaison im Viertelfinale gescheitert. Im Duell zweier Bezirksligisten unterlag der SVB dem GSV Moers auf heimischer Anlage mit 1:2 (0:1). Vom Anpfiff weg sahen die 150 Zuschauer einen spannenden Pokalfight – abtasten Fehlanzeige. Denn bereits mit der ersten zwingenden Aktion brachte Carlos Candido Pin den GSV Moers nach einem verlängerten Ball von Fatih Sanverdi mit der Fußspitze in Führung (10.). Das Team von Dirk Warmann war danach aktiver und kontrollierte das Spiel. Budberg fehlte in der ersten halben Stunde komplett der Zug zum Tor.

Wenig später musste Kapitän Tim Beerenberg auch noch verletzungsbedingt vom Feld. „Sein Oberschenkelmuskel hat zugemacht. Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist“, bangt Budbergs Co-Trainer Matthias Prinz. Erst kurz vor der Pause kamen die Gastgeber zu ihrer ersten Großchance, als Benedikt Frankes Schuss aus kurzer Distanz von der Unterkante der Latte vor die Torlinie sprang (37.). Damit waren die Budberger endgültig in der Partie angekommen. Robin Morawa hatte den Ausgleich kurz nach Wiederanpfiff auf dem Fuß, doch Gästekeeper Björn Kuhlmann kratze den Schlenzer noch sehenswert aus dem linken Torwinkel.

Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Geschehen zunehmend hitziger, beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter. Mehrere Spieler sahen die Gelbe Karte. Moers geriet mehr und mehr unter Druck und die Budberger konnten das ausnutzen. Emir Demiri trat nach einem Foulspiel von Melvin Sijercic im Strafraum zum fälligen Elfmeter an. Kuhlmann ahnte die rechte Ecke und konnte zunächst parieren, doch Demiri drückte den Abpraller per Nachschuss über die Linie.

Die Budberger Freude hielt allerdings nicht lange an. Nur vier Minuten später war es erneut Pin, der die Kugel am aus seinem Kasten herauseilenden SVB-A-Jugend-Torwart Henning Schmitz ins lange Eck bugsierte (76.). Die Hausherren drängten bis zum Ende der mehrminütigen Nachspielzeit auf das 2:2. Auch Ole Egging fand mit einem 18-Meter-Freistoß aus zentraler Position in letzter Sekunde seinen Meister in Björn Kuhlmann, der den Moerser Erfolg am Ende festhielt.

Kilian Falk, Sportlicher Leiter des GSV Moers, sprach seinem Schlussmann hinterher ein Extralob aus. „Er hat eine klasse Leistung gezeigt und uns mehrfach in der Partie gehalten. Insgesamt war es ein turbulentes Spiel. Unser Plan, ein frühes Tor zu schießen, ist aufgegangen.“ Matthias Prinz, der den verhinderten Budberger Chefcoach Tim Wilke an der Seitenlinie vertrat, haderte vor allem mit dem verschlafenen Beginn seiner Elf. „In den ersten 25 Minuten waren wir überhaupt nicht griffig und vielleicht auch ein bisschen nervös. Hinten raus wurden wir immer stärker und hatten gute Chancen. Es ist ärgerlich, dass wir uns nicht belohnen konnten.“

Der GSV empfängt am Sonntag im Halbfinale den Landesligisten Fichte Lintfort – nach drei Auswärtsduellen das erste Heimspiel im laufenden Wettbewerb. „Der Drei-Tages-Rhythmus tut allen natürlich irgendwann weh. Aber wir freuen uns und wollen unbedingt ins Finale“, blickt Trainer Dirk Warmann voraus, der sich auf das Aufeinandertreffen mit seinem guten Freund Meik Bodden freut. Den zweiten Finalteilnehmer spielen der VfL Repelen und der SV Scherpenberg aus. Der SV Budberg testet am Sonntag gegen den VfB Homberg II.

Quelle: RP, 06.08.2021, Fabian Kleintges-Topoll

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