Budberg feiert ersten Sieg, beim GSV sieht es weiter trostlos aus

Budberg. Das Regionalliga-Derby entschieden die Fußballerinnen des SVB mit 2:0 zu ihren Gunsten. Lara Köchl traf, Moers legte ein Eigentor nach.

Erleichterung herrscht bei den Fußballerinnen des SV Budberg, während im Lager des GSV Moers weiterhin Tristesse herrscht. Mit einem 2:0 (1:0)-Heimsieg schickte der SVB die Grafschafterinnen nach Hause. Während die Gastgeberinnen mit dem Erfolg im Derby den ersten Regionalligasieg der Saison feiern durften, muss der GSV neben dem ersten Punktgewinn auch noch auf den ersten Torjubel warten.

Die Null steht also noch beim GSV, der diesmal aber schon einmal ganz nah am Torerfolg dran war. Nach 13 Minuten fehlten dem Gast nur wenige Schritte, um einen Konter mit dem 0:1 abzuschließen. Franziska Gareißen im Budberger Tor reagierte schneller und schnappte sich den Ball, ehe es allzu brenzlig werden konnte. Es sollte der einzige Leistungsnachweis der Budberger Nummer Eins bleiben, denn fortan spielte die Musik weitgehend in der Moerser Hälfte. „Am Ende war es dann auch ein verdienter Sieg“, fasste Budbergs Trainer Jürgen Raab das einseitige Geschehen auf dem Budberger Kunstrasen zusammen. „Verdient, aber von der Torausbeute her zu mager“, setzte er noch nach.

Seine Spielerinnen arbeiteten fleißig am ersten Treffer und bewiesen auch die nötige Geduld, ehe Lara Köchl nach 37 Minuten und ersten guten Möglichkeiten endlich den Bann brach. Der Trainer freute sich mit seiner jubelnden Torschützin. „Lara hat sich mit dem Tor auch endlich für ihre guten Leistungen in dieser Saison belohnt“, applaudierte Raab, der seinen Spielerinnen in der Halbzeitpause die Order gab, schnell das vorentscheidende 2:0 folgen zu lassen.

Das fiel dann auch schon unmittelbar nach Wiederanpfiff, wurde aber unter freundlicher Mithilfe des GSV erzielt. Nach einem Eckstoß von Elona Sadiku fälschte die Moerser Abwehrspielerin Anna-Lena Gellesch den Ball mit dem Oberschenkel ins eigene Netz ab. Dass dies bereits der Endstand sein sollte, mochten die Zuschauer so recht noch nicht glauben. Es gab gute Szenen der Budberger Mannschaften, die mit flottem Spiel über die Außenbahnen mehrfach in den Rücken der Moerser Defensive gelangten, dann aber die Chancen liegen ließen oder aber in Ricarda Rumohr ihre Meisterin fanden. Die Moerser Torhüterin präsentierte sich in bester Verfassung und verhinderte mit guten Szenen den durchaus möglichen höheren Erfolg der Gastgeberinnen.

Budberg: Gareißen; Tinz, Beyer, Fleischer, A. Hellfeier (80. Sissay), Hake, Rekus (89. Schneider), Sadiku, S. Hellfeier, Köchl, Presch (71. Roth).

Moers: Rumohr; Meister, Weyers, Gellesch, Bewer, Goertz, Döpp, Wassermann, Arbab-Zadeh (73. Vogel), Yatsugi, Becker (64. Borgmann).+

(Quelle: RP, 18.10.2020, Detlef Kanthak)

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