Arbeitstagung mit Vereinsvertretern bei Alemannia Kamp

Zwei Jahre ist es her, dass sich die Vereinsvertreter im Moerser Kreisfußball-Ausschuss getroffen haben. Jetzt ist es wieder so weit.

Letztmals vor zwei Jahren hatten sich der Moerser Kreisfußball-Ausschuss (KFA) mit den Vereinsvertreterinnen und -vertretern zu einer Präsenz-Arbeitstagung getroffen. Durch die Corona-Pandemie gab es danach nur noch Videokonferenzen. Im schmucken, neuen Vereinsheim des SV Alemannia Kamp begrüßte der KFA-Vorsitzende Wolfgang Jades nun aber mit seinen Mitstreitern Peter Hanisch, Enes Krupic, Andre Horstmann und Murat Us zusammen mit dem Fußball-Kreisvorsitzenden Franz-Peter Mölders endlich wieder die Delegierten der Klubs.

Pro Verein war allerdings nur ein Teilnehmer zugelassen und der KFA empfing mit der Alemannia fast alle 41 Vereine. Lediglich der TuS Asterlagen, MSV Moers und ESV Hohenbudberg hatten keinen Vertreter geschickt, müssen nun ein Ordnungsgeld bezahlen.

90 Minuten lang Informationen

Knapp 90 Minuten lang wurden die Vereinsvertreter der Senioren-Teams über die Gruppeneinteilungen, Spielpläne, Durchführungsbestimmungen und Auf- und Abstiegspläne informiert.

Zuvor gedachten alle Anwesenden an die Verstorbenen aus dem Fußballkreis in den vergangenen knapp zwei Jahren. Besonders erinnert wurden an den langjährigen Kreisvorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Hans-Dieter Wichert, an den früheren Kreisschiedsrichter- und späteren Verbandsschiedsrichter-Obmann Andreas Thiemann und an Peter Fitten, den langjähriger Schiedsrichter und Mitglied des Kreisschiedsrichter-Ausschusses.

Die obligatorischen Ehrungen entfielen erneut, da es durch die Annullierung der vergangenen Spielzeit keine Aufsteiger gab. Erfreulich vermeldete Jades, dass trotz der rund achtmonatigen Pause in der kommenden C-Liga-Saison acht Mannschaften mehr antreten werden. Die DJK Lintfort meldete während der Tagung noch eine zweite Mannschaft nach. „Nach Jahren des Rückganges ist dies natürlich eine gute Entwicklung. In der vergangenen Spielzeit waren wir auf zwei C-Liga-Gruppen mit 27 Teams geschrumpft. Nun sind es wieder 35 Mannschaften, die auf drei Gruppen verteilt sind“, so der KFA-Vorsitzende. Das bedeutet zwei Gruppen zu je zwölf, eine Gruppe mit elf Teams. Es sei aber kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. „Es wird natürlich immer schwerer, die Zahlen weiter zu erhöhen. Früher hatten wir mal rund 120 Mannschaften im Fußballkreis Moers, jetzt sind es nur noch 93 Teams“, so Wolfgang Jades. Ein Grund sei auch, dass immer mehr Vereine mit Nachbarklubs fusionieren würden.

Die A-Liga startet, wie berichtet, mit 19 Teams, die B-Liga mit einer 13er- und einer 14er Gruppe. „Wir hatten schon vor drei Jahren angekündigt, dass wir bei der B-Liga auf eine eingleisige Liga abspielen wollen“, so Jades. „Das war durch die Pandemie noch nicht möglich. Aber wir werden das weiter im Auge behalten und nun verstärkt in Angriff nehmen“, so Jades.

Die Spielpläne wurden ebenfalls vorgestellt. „Wir haben die Wünsche soweit berücksichtigt. Alle konnten wir nicht erfüllen, aber die meisten doch“, versicherte Peter Hanisch.

Das gelte auch für die neuen Durchführungsbestimmungen. Hanisch und Jades stellten dann den Auf- und Abstiegsplan sowie die Gruppeneinteilungen mit den Staffelleitern vor. In der kommenden Spielzeit stellt der Fußballkreis Moers nur einen Aufsteiger aus der A- in die Bezirksliga. Das sieht der neue Auf- und Abstiegsplan des Fußballverbandes Niederrhein vor. Jades informierte auch darüber, wie derzeit mit der Corona-Pandemie umzugehen sei: „Wir sind nach wie vor auf die Verordnungen der Politik angewiesen. Sicher ist aber, dass jeder der geimpft, genesen und gesund ist, jederzeit spielen kann. Die anderen müssten einen negativen Test vorliegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.“

Regelung bei Quarantäne

Der KFA-Vorsitzende macht auch keinen Hehl daraus, dass er darauf hofft, alle Fußballer und Verantwortlichen ließen sich impfen. „Das würde es für uns natürlich um vieles leichter machen, die kommende Saison ordentlich zu Ende zu spielen. Das wünschen wir uns doch alle. Da ist einfach Solidarität gefragt.“ Eine besondere Regelung in Fällen von Quarantäne würde schließlich noch erarbeitet, spätestens wenn die entsprechenden Verordnungen vorlägen.

Einen breiten Raum nahm das DFB-Net ein – die Online-Plattform des Deutschen Fußball Bundes, in der sämtliche Fäden der Spielbetriebsorganisation zusammenlaufen. Angefangen von den Spiel- und Schiedsrichteransetzungen, dem Ergebnisdienst und dem elektronischen Spielbericht von der C-Liga bis in die höchsten Klassen. So wurde beispielsweise nun den Vereinen angeboten, hinter den Namen der Aktiven in der Spielberechtigungsliste ein Bild hochzuladen. Damit müssten die Vereine dann nicht mehr die Spielerpässe vorlegen.

Quelle; NRZ, 03.08.2021, Sebastian Lemke

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