Veen hat gegen den GSV was gutzumachen

Das letzte Aufeinandertreffen endete für die Borussia im Debakel. Gespielt wird am Samstag um 16 Uhr. Bei den Moersern sind zwei Spieler gesperrt.

Selten dürfte es Christian Hauk leichter gehabt haben, die Fußballer des Bezirksligisten Borussia Veen bei der Ehre zu packen. Zwei Spielergebnisse musste der Trainer nur nennen, und schon wussten die Herren in den kurzen Hosen, dass von ihnen mehr erwartet werden darf. Das 2:5 zum Saisonauftakt in Twisteden war ein Beleg, dass „wir noch weiter an uns arbeiten müssen“, so Hauk. Gesagt, getan, es galt im Training in der Woche einiges zu korrigieren.

Vor dem heutigen Heimspiel gegen den GSV Moers (Anstoß um 16 Uhr) ahnten die Spieler auch, dass ihr Trainer den 1. März noch einmal zur Sprache bringen würde. Beim letzten Aufeinandertreffen, als Corona schon über allen schwebte, die Saison aber noch nicht abgebrochen war, bezogen die Veener in Moers eine 0:5-Klatsche, die durchaus noch höher hätte ausfallen können. Damals galt noch die vage Entschuldigung, dass eine ganze Reihe von Stammspielern fehlte; diesmal darf sich die Mannschaft nur beschränkt darauf berufen. Bis auf den gesperrten Pascal Rusch und die verletzten sowie erkrankten Simon Schmitz und Julian Meier sollte Hauk alle Spieler an Bord haben.

Sein Moerser Kollege Dirk Warmann, beim GSV vom Co- zum Cheftrainer aufgerückt, feierte mit dem 1:1 gegen den SV Schwafheim nur ein beschränkt gelungenes Debüt. Verteidiger Mohamed Ouennane sah die Rote Karte. Carlos Pin, im März noch Torschütze gegen Veen, muss nach einer Ampelkarte im Gastspiel bei der Borussia ebenfalls zuschauen.

Dafür ist Yassine Riad aus dem Urlaub zurück. Warmann rechnet mit einer anspruchsvollen Aufgabe: „Ich gehe davon aus, dass der Gegner erstmal defensiv gut stehen will.“ Im Test gegen den Rumelner TV III unter der Woche machte sich der GSV nach Toren von Philipp Hasse, Dominik Jan Kischel, Alfred Appiah und Robert Kruppa mit einem 4:1 (1:0) warm.

Quelle: RP, 12.09.2020, (DK/rk)

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