Bezirksliga-Gruppen bewerten die Trainer unterschiedlich

Überraschungen und Härtefälle bringt die Einteilung der acht 15er-Gruppen in der Fußball-Bezirksliga mit sich. Das sagen einige Trainer.

Die Einteilung der acht 15er-Gruppen für die kommende Saison der Fußball-Bezirksliga brachte einige Überraschungen mit sich. Das schließt, wie erwartet, auch einige Härtefälle ein, die in dieser Saison wohl kaum zu vermeiden waren. Folglich fällt auch die Bewertung der jeweiligen Trainer ganz unterschiedlich aus.

Sascha Weyen, tritt mit dem VfL Repelen in der Gruppe 5 an: „Dass man 15er-Gruppen macht wurde von uns ja immer favorisiert, daher ist das ersteinmal positiv. Für mich ist das eine starke Gruppe und mit Viktoria Goch gibt es auch wieder einen relativ klaren Favoriten. Es gefällt mir natürlich nicht so, dass der Fußballkreis Moers so sehr zerschnitten wurde. Damit hätte ich in der Form nicht gerechnet. Aber ich weiß auch, dass das für diejenigen, die das entscheiden müssen nicht so einfach ist.“

Manfred Wranik, mit dem SV Schwafheim ebenfalls in der Gruppe 5: „Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Wir treffen ja überwiegend auf Mannschaften, die wir aus der Vorsaison schon kennen. Auch wenn wir einmal bis nach Kleve müssen, hält sich das von den Fahrtstrecken her alles in Grenzen. Sportlich ist das auf jeden Fall eine starke Gruppe. Viktoria Goch hat richtig aufgerüstet und auch die SF Broekhuysen kommen noch dazu.“

Tim Wilke, mit dem SV Budberg auch in Gruppe 5: „Ich bin froh, dass wir mit größtenteils mit Mannschaften zusammen in einer Gruppe sind, die wir kennen, und dass es keiner Fahrten quer durch NRW gibt. Sportlich will ich das erstmal gar nicht bewerten, weil wir da erstmal an unseren Stellschrauben arbeiten müssen als andere Teams zu bewerten.“

Juan Antonio Schrader, muss mit dem ESV Hohenbudberg in Gruppe 8 antreten: „Für uns ist das schon ziemlich unglücklich. Aber es ist halt, wie es ist, und den ersten Schock haben wir jetzt verdaut. Homberg II trifft es im Vergleich zu uns ja noch härter, um mal was Positives zu sehen. Auch für uns ist es natürlich schade – gerade im ersten Bezirksliga-Jahr finde ich das vor allem für die Zuschauer. Aber wir müssen einfach das Beste draus machen. Dafür weiß ich, dass die Plätze in Oberhausen sehr schön sind. Sportlich kann ich das dagegen noch gar nicht einschätzen, aber ich habe ja auch noch die Vorbereitung über Zeit, mir ein Bild zu machen.“

Quelle: NRZ 29.07.2020, Robin Krüger

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