Beim GSV Moers übernimmt Dirk Warmann das Bezirksliga-Team

Thorsten Schikofsky hat frühzeitig verkündet, sein Trainer-Amt beim Fußball-Bezirksligisten GSV Moers abzugeben. Co-Trainer Dirk Warmann macht’s.

Der GSV Moers wird mit Dirk Warmann als neuen Cheftrainer in die kommende Saison gehen. Der Fußball-Bezirksligist findet somit eine interne Lösung für die Nachfolge von Thorsten Schikofsky, der sein Amt, wie bereits lange zuvor angekündigt, am Saisonende niederlegt – aber nun in unterstützender Funktion bei den Grafschaftern bleiben wird.

Warmanns Co-Trainer wird Dennis Schmitz. Der übernimmt damit dann die Position des kommenden Cheftrainers der Moerser. Denn Dirk Warmann ist aktuell der Co-Trainer unter Thorsten Schikofsky und fungierte in dieser Rolle bereits in den vergangenen zweieinhalb Jahren beim GSV sowie auch schon davor fünf Jahre lang während ihrer gemeinsamen Zeit beim SV Schwafheim.

Beim SVS feierten die beiden in dieser Zeit gleich zwei Aufstiege und führten den Verein somit von der Kreisliga A bis in die Landesliga. Von dort folgte zeitgleich mit dem Abstieg in die Bezirksliga der Wechsel zum GSV im Sommer 2017. Auf Anhieb gelangen Schikofsky und Warmann mit dem Team in einer packenden Relegation gegen die SF Hamborn erneut der Landesliga-Aufstieg. Erneut reichte es aber im Folgejahr nicht für den Klassenerhalt. In der aktuellen Saison belegen die Grafschafter Platz neun.

Während Dirk Warmann ab dem kommenden Sommer erstmals als Cheftrainer arbeitet, ist auch Co-Trainer Dennis Schmitz neu in dieser Funktion. Der 33-jährige Mittelfeldspieler wechselte vor der Saison von Fichte Lintfort zum GSV, absolvierte aufgrund von Knieproblemen bisher jedoch nur sieben Spieler und wird in der nächsten Saison die Position von Warmanns Assistenten besetzen.

Junge, hungrige Mannschaft aufbauen

„Das war der logische Schritt für uns, dass Dirk die Arbeit von Schiko weiterführt“, begründet Fußball-Geschäftsführer Daniel Ollmann die Entscheidung und erklärt weiterhin: „Wir wollen versuchen, eine junge, schlagkräftige und hungrige Mannschaft aufzubauen. In dieser Saison haben bereits einige A-Jugendliche in der Mannschaft Fuß gefasst und diesen Weg wollen wir weitergehen.“

Dabei soll auch der scheidende Trainer Thorsten Schikofsky mithelfen. „Schiko wird, soweit seine Zeit und die berufliche Situation es zulassen, als Teammanager aus dem Hintergrund unterstützen“, so Ollmann, der außerdem vom aktuellen Planungsstand berichtet: „Die Kaderplanung ist schon fortgeschritten, auch wenn wir noch eins, zwei Baustellen haben. Es wird im Sommer nochmal einen Schnitt im Kader geben, wenn einige ältere Spieler aufhören oder kürzer treten. Unser Ziel ist es, kurz- bis mittelfristig wieder in der Landesliga zu spielen.“

Dirk Warmann freut sich bei diesem Unterfangen vor allem auf die Unterstützung seiner beiden Mitstreiter. „Schiko wird für die erste Mannschaft einige administrative Aufgaben übernehmen“, erklärt Warmann, der dadurch im außersportlichen Bereich entlastet wird: „So kann ich mich ein bisschen mehr um die Mannschaft und das Training kümmern.“ Auch Dennis Schmitz wollte er trotz dessen Knieproblemen unbedingt halten: „Jemanden mit so viel Erfahrung wollten wir nicht verlieren. Er stellt für uns auch als Co-Trainer einen absoluten Mehrwert dar.“

Kaderplanung gehörig antreiben

Die Kaderplanung treibt Warmann gemeinsam mit Schikofsky gerade gehörig voran. „Von den Jungs die wir da haben, können wir einen Großteil halten und das ist auch schon alles sicher“, berichtet der designierte Trainer, der darüber hinaus auch „Gespräche mit externen Spielern“ führt.

Dabei sind die Planungen nicht nur auf die kommende Saison ausgerichtet: „Wir haben einen Zweijahresplan. Wir werden uns nächste Saison erstmal finden müssen. Das gilt auch für mich im ersten Jahr als Trainer. Aber wir wollen uns besser positionieren als in dieser Saison und im oberen Drittel etablieren, um dann im übernächsten Jahr den Angriff auf den Aufstieg zu starten.“

Quelle: NRZ 25.03.2020, Robin Krüger