Frauenfußball: GSV Moers trennt sich von Trainer Hasan Gören

Paukenschlag in der Regionalliga-West: Die Fußballfrauen des GSV Moers trennen sich von Trainer Hasan Gören. Sein Nachfolger steht schon bereit.

Nur vier Tage vor dem ersten Punktspiel in der Regionalliga in diesem Jahr bei der SGS Essen U20 II (So., 15 Uhr) gab es bei den Fußballfrauen des GSV Moers einen kräftigen Paukenschlag. Völlig überraschend trennten sich die Moerserinnen am Mittwochabend von ihrem bisherigen Coach Hasan Gören und seinem Co-Trainer Thorsten Manderfeld. Beiden und der Mannschaft wurde dies vor dem Training mitgeteilt. Neuer Coach beim Tabellenvorletzten wird Eckart Schuster, der schon am Mittwoch dem Team gleich vorgestellt wurde und anschließend sofort das Training übernahm. Er wird am Sonntag beim Spiel in Essen erstmals auf der Trainerbank Platz nehmen wird.

„Wir bedanken uns bei Hasan Gören und Thorsten Manderfeld für die geleistete Arbeit. Wir haben es uns lange überlegt, sind dann aber doch zu dem Entschluss gekommen, noch zu reagieren. Durch diesen Wechsel auf dem Trainerposten wollen wir noch einmal frische Ideen in die Mannschaft für den Abstiegskampf bringen“, sagt Martin Walz, Sportlicher Leiter beim GSV Moers für den Mädchen- und Frauenfußball. „Eckart Schuster verfügt über eine langjährige Erfahrung im Frauen- und Mädchenbereich. Er hat unter anderem beim MSV Duisburg bis 2018 die U17-Bundesliga-Mannschaft betreut.“
GSV Moers: Nur zwei Trainingseinheiten bis Essen

Gören hatte noch am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung darüber berichtet, dass er mit der Vorbereitung zufrieden sei und er zumindest auf einen Punkt bei der SG hofft. Zumal die Gelb-Schwarzen beim Hinspiel schon mit 1:0 durch ein Tor von Dalia Ghrayeb in Führung gegangen waren. Die Essenerinnen liegen mit immerhin schon 21 Punkten derzeit auf dem fünften Tabellenplatz.

Nun muss sich Schuster in nur zwei Trainingseinheiten – am Freitag wird nochmals trainiert – ein schnelles Bild von der Mannschaft machen, um am Sonntag in Essen eine Anfangsformation zu finden. Zumindest hat Trainer Gören ihm einen kompletter Kader hinterlassen. Alle Spielerinnen dürften fit für diese Begegnung sein.

Vorwärts SpoHo Köln – SV Budberg (So., 14 Uhr). Auch die Gastgeberinnen des SVB sind in der Tabelle schon sieben Punkte enteilt, aber nur zwei Plätze weiter. 20 Zähler haben die Domstädterinnen auf ihrem Konto. Mit einem Sieg könnten die Budbergerinnen daher Vorwärts wieder etwas näher an die Abstiegsregion ziehen. Allerdings konnte das Team von Trainer Jürgen Raab schon das Hinspiel nicht gewinnen. Es ging mit 1:2 verloren, der Anschlusstreffer von Jülide Mirvan war am Ende zu wenig.

Aber das Hinspiel interessiert Raab nicht mehr. Denn der Budberger Coach hat die Qual der Wahl: „Endlich stehen mir alle Spielerinnen zur Verfügung. Das war in der Hinrunde ja nicht immer so. Und nach der sehr guten Vorbereitung bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auch in Köln gewinnen können.“
SV Budberg hat honditionell zugelegt

Raab weist zudem daraufhin, dass sich sein Team spieltechnisch verbessert und auch konditionell wesentlich zugelegt hat: „Das wird uns für den Rest der Saison noch einmal einen zusätzlichen Schub im Abstiegskampf geben.“

Im übrigen steht jetzt auch der Termin des Viertelfinalspiels im Niederrheinpokal fest: Am Mittwoch, 11. März, 19.30 Uhr, ist der SV Budberg zu Gast beim Niederrheinligisten SV Hemmerden. Das Halbfinale haben schon Regionalligist Borussia Bocholt sowie die Niederrheinligisten SpVgg. Steele 03/09 aus Essen und als Titelverteidiger der 1. FC Mönchengladbach erreicht.

Quelle: NRZ vom 26.02.2020, Wolfgang Jades

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