|
(RP) Das kam für Außenstehende doch recht überraschend: Die Fußballerinnen des GSV Moers werden sich nach einer neuen Trainerin umschauen müssen. Bettina Kutscher, in den vergangenen fünf Jahren für die sportlichen Belange des Regionalligisten verantwortlich, wird zur Jahresmitte von ihrem Amt zurück treten.
|
|
"Alles auf einmal ist nicht mehr möglich", begründet die Trainerin, die dem Moerser Club seit nunmehr bereits 35 Jahren erst als Spielerin, dann als Übungsleiterin verbunden ist, ihre Planung. Neben ihrer Aufgabe als Trainerin der Regionalliga-Auswahl ist sie zurzeit für die Belange der Grafschafter U 15-Spielerinnen verantwortlich und bekleidet zudem das Amt der Obfrau in der Frauenfußball-Abteilung. In diesen beiden Ämtern will sie dem Verein weiter zur Verfügung stehen. "Wir haben hier schließlich etwas aufgebaut",
|
blickt die Trainerin nicht ohne Stolz auf die Entwicklung insbesondere im Mädchenfußball. Da hat es in den vergangenen Jahren unter ihrer Regie im Verein geradezu geboomt. "Wir haben inzwischen sicherlich über 100 Mädchen und Frauen in unserer Abteilung, deren Betreuung natürlich viel Zeit in Anspruch nimmt", berichtet Bettina Kutscher, Halbe Sachen gelten da nicht, so dass die Regionalliga-Auswahl im Sommer unter neuer Betreuung stehen soll: "Die Mannschaft hat meine Entscheidung bereits vor einiger Zeit erfahren; jetzt habe ich
|
sie auch dem Vorstand mitgeteilt.Namen möglicher Nachfolger(innen) sollen jetzt gesammelt werden, um das Bestmögliche für den GSV zu finden. Die bisherige Co-Trainerin Mirjam Mölders, der der Posten angeboten wurde, hat abgelehnt und will sich weiter auf den Platz in der zweiten Reihe beschränken. So wird es also ein(e) Trainer(in) außerhalb der Reihen der Moerser Fußballerinnen werden. Die oder der muss natürlich eine hohe Hürde nehmen: Als verantwortliche Obfrau stellt Bettina Kutscher ihre(n) Nachfolger(in) nämlich selbst ein.
|