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27.09.2018 NRZ, Wolfgang Jades

Landesligist aus Moers trifft am Sonntag, 15.30 Uhr, auf den SV Hönnepel-Niedermörmter und will mit einem Sieg weiter nach oben in der Tabelle.

Das Ergebnis war sicherlich die größte Überraschung am vergangenen Spieltag in der Fußball-Landesliga. Neuling GSV Moers sorgte mit dem 3:0-Erfolg beim SV Sonsbeck für einen Paukenschlag. Dieses Ergebnis war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten, da die Sonsbecker in sieben Spielen zuvor sechsmal den Platz als Sieger verließen.

„Wir haben aber verdient gewonnen, meine Mannschaft hat wirklich eine starke Leistung gezeigt“, war GSV-Coach Thorsten Schikofsky auch noch einige Tage nach dem Spiel von der Vorstellung seiner Elf mehr als zufrieden. „In diesem Spiel haben wir gezeigt, dass wir auch mit den stärkeren Teams der Liga mithalten können.“
Verfolgerduell

Am Sonntag treffen die Gelb-Schwarzen nun um 15.30 Uhr auf den SV Hönnepel-Niedermörmter. Und deren Trainer Georg Mewes war bekanntlich einige Zeit der Coach der Grafschafter. Damals spielten die Moerser aber noch am Schlosspark. Das ist aber schon lange Geschichte. Auf der neuen Anlage in den Filder Benden kommt es nun am Sonntag zu einem Verfolgerduell. Hönnepel belegt derzeit mit zehn Punkten Platz fünf. Am vergangenen Sonntag kamen sie aber nicht über ein 1:1 bei der Spielvereinigung Sterkrade hinaus.

„Mit dem Sieg in Sonsbeck haben wir uns von unten ein wenig absetzen können“, zeigt sich Schikofsky auch zuversichtlich gegen Hönnepel zu punkten. „Das Team von Georg Mewes steht meist defensiv sehr sicher und spielt auf Konter. Da ähneln sich beide doch recht stark in ihren Spielauffassungen. Ich erwarte daher ein Spiel auf Augenhöhe.“

Fehlen werden den Moersern am Sonntag Fabian Hastedt und Tobias Kästner, die nach wie vor Probleme an den Bändern in Knie haben. Kevin Jellesen befindet sich noch im Urlaub. Dagegen kann Schikofsky wieder mit dem Einsatz von Gökhan Erol planen.

„Wir haben gezeigt, dass wir auch mit den stärkeren Teams der Liga mithalten können“, so Schikofsky abschließend. „Der Erfolg in Sonsbeck wird unser Selbstvertrauen weiter steigern.“