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GSV Aktuell:

02.09.2018 NRZ, Björn Belloff

Nach zwei Gegentreffern in der Schlussphase kassierte Fußball-Landesligist GSV Moers gestern eine unnötige 1:3-Heimschlappe gegen Klosterhardt.

Eine Heimniederlage der unnötigen Art musste gestern Fußball-Landesligist GSV Moers hinnehmen: Gegen die DJK Arminia Klosterhardt unterlag der Aufsteiger nach zwei späten Gegentoren mit 1:3 (0:1).

Mit dem Auftritt seiner Elf in den ersten 45 Minuten war GSV-Trainer Thorsten Schikofsky nicht zufrieden: „Da hat uns die Galligkeit gefehlt. Wir brauchen Zeit, um wach zu werden und voll da zu sein. Das war eine Kopfsache. An der Kraft kann es nicht gelegen haben, sonst hätten wir uns in der zweiten Hälfte nicht so steigern können, wie es uns dann gelungen ist.“ Als die Moerser endlich in Schwung kamen, lagen sie aber schon mit 0:1 hinten. Dafür hatte Arminia-Akteur Delowan Nawzad gesorgt, als er in der 36. Minute einen Konter zum 0:1 abschloss.
Zeiler trifft zum Ausgleich

Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Grafschaftern der Ausgleich. Ibrahim Üzün fand mit einem langen Ball in die Spitze Christian Zeiler, und der GSV-Torjäger traf aus 20 Metern Torentfernung über DJK-Keeper Niklas Schumacher hinweg zum 1:1 (48.). „Wir haben unser Spiel in der zweiten Hälfte weiter nach vorne verlagert. Das hat sehr gut funktioniert, der Gegner kam damit nicht klar“, sah Thorsten Schikofsky sein Team fortan am Drücker. „Die Jungs haben eine tolle Reaktion auf den Rückstand gezeigt“, wartete der GSV-Coach aber vergeblich auf einen weiteren Treffer seines Teams.

Und so folgte die „kalte Dusche“, in der 86. Minute, als Nawzad mit einem abgefälschten Freistoß das 2:1 für die Gäste markierte. „Der war recht ungefährlich geschossen, ist dann aber in der anderen Ecke gelandet“, haderte Thorsten Schikofsky. Nach dem neuerlichen Rückstand warfen die Gelb-Schwarzen zwar während der letzten Minuten alles nach vorne, drängten aber vergeblich auf das 2:2. Stattdessen ließ Ali Hassan Hammoud die Gäste aus Oberhausen nach einem Konter in der Nachspielzeit sogar noch über das 3:1 und damit über die endgültige Entscheidung jubeln.

„Das ist die erste ärgerliche Niederlage für uns in dieser Saison, während der Gegner sein Glück wohl kaum fassen kann. Nach der starken Leistung in der zweiten Halbzeit haben wir das aus meiner Sicht nicht verdient“, schloss Thorsten Schikofsky sein Fazit. „Aber wir müssen das jetzt so akzeptieren wie es ist, denn das Leben ist kein Wunschkonzert.“