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GSV Aktuell:

02.05.2018 RP, Wolfgang Jades

Durch einen 4:0-Sieg beim SV Heißen Mülheimn steht der GSV im Niederrheinpokalfinale. Gegner ist Borussia Bocholt.

Den Fußballerinnen des GSV Moers droht der Abstieg aus der Regionalliga. Dort sind es noch zwei Spiele. Bevor es aber am kommenden Sonntag um 15 Uhr bei Alemannia Aachen um den Kampf um den neunten, vielleicht rettenden Platz geht, spielten die Gelb-Schwarzen am Feiertag, dem 1. Mai, beim Niederrheinligisten SV Heißen Mülheim im Halbfinale des Niederrheinpokals. Durch einen ungefährdeten 4:0 (3:0)-Erfolg erreichten sie das Finale am 10. Mai gegen Regionalligakonkurrent Borussia Bocholt.

In Mülheim war die Partie praktisch schon nach fünf Minuten entschieden. Denn Madeleine Schmidtke hatte mit ihren zwei Toren in der 3. und 5. Minute schnell für die beruhigende 2:0-Führung gesorgt. Insgesamt beherrschten die „Gräfinnen“ über die kompletten 90 Minuten die Begegnung und gewannen hochverdient. Vor der Pause traf noch Nadine Spitalar zum 3:0 (35.), ehe Melanie Krohnen mit dem 4:0 den Schlusspunkt setzte (73.).

Am Sonntag geht es nach Aachen

Da war Trainer Hasan Gören natürlich sehr zufrieden: „Ich habe einigen Spielerinnen aus dem erweiterten Kader eine Einsatzmöglichkeit gegeben. Dabei haben wir ein gutes Spiel gezeigt, hätten am Ende noch höher gewinnen können. Aber wir sind im Endspiel und das ist ein großer Erfolg für uns.“

Dann richtete der Coach aber schon wieder seinen Blick Richtung kommendes Punktspiel: „Mit einem Sieg in Aachen kommen wir an der Alemannia noch einmal heran. Diese wirklich allerletzte Chance, den zehnten Platz zu verlassen, wollen wir nutzen. Vielleicht können wir die Alemannia ja am letzten Spieltag doch noch überholen und die Saison auf Rang neun abschließen.“

Somit geht es in die Zielgeraden in der Frauen-Fußball-Regionalliga. Aufgrund der unklaren Abstiegssituation in der 2. Bundesliga und noch nicht sicher ist, dass der Regionalliga-Meister über die Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga aufsteigen wird, steht noch nicht wirklich fest, wie viele Mannschaften schließlich aus der Regionalliga absteigen werden.

Der zehnte Platz, auf dem der GSV derzeit liegt, wird aber wohl nicht reichen. Bei nur noch zwei Spielen liegen sie vier Zähler zurück. „Deshalb werden wir auch in Aachen voll auf Sieg spielen. Alles andere macht ja auch keinen Sinn, denn ein Punkt nutzt uns ja nichts“, kann Gören aber auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir hätten schon beim 1:1 am vergangenen Sonntag gegen Tabellenführer SGS Essen II den Sieg verdient gehabt. Doch Latte und Pfosten hatten etwas dagegen.“

Die Aachenerinnen holten aus den letzten drei Spielen sieben Punkte. Doch im Hinspiel gab es einen 1:0-Erfolg für den GSV, für den Patricia Michalak damals das goldene Tor erzielte.

Während also das Regionalliga-Team das Niederrheinpokal-Endspiel erreichte, sind die beiden Nachwuchs-Mädchen-Teams der Gelb-Schwarzen aus diesem Wettbewerb ausgeschieden.

B-Juniorinnen siegen erstmals

Die C-Juniorinnen unterlagen im Halbfinale Borussia Mönchengladbach mit 2:7 (0:6) und verpassten somit den Einzug ins Finale. Die Borussia war vor der Pause klar überlegen. Erst nach dem Wechsel hielt der GSV etwas mit, kam durch Tuana Zeynep Kaplan und Lotte Adams zu zwei Treffern.

Auch die D-Juniorinnen haben das Endspiel verpasst. Sie unterlagen nach einem guten Spiel dem 1. FC Mönchengladbach mit 1:4 (0:3) und waren ebenfalls vor der Pause ohne Chance. Den Ehrentreffer zum 1:4 erzielte Hannah Marlen Petersen.

Dagegen feierten die B-Juniorinnen in der Regionalliga mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg über die Warendorfer SU den ersten Saisonsieg. Ein Eigentor brachte den GSV gegen den Tabellenvorletzten in Führung. Doch Warendorf glich kurz nach der Halbzeitpause aus. In der Schlussphase markierte dann Alysha Zemlin den 2:1-Siegtreffer und sorgte so für den ersten „Dreier“.

 

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