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02.11.2017 NRZ, Wolfgang Jades

Regionalligist trifft am Sonntag, 13 Uhr, auf Borussia Mönchengladbach II, die zuletzt das Spitzenspiel gegen die SGS Essen II mit 1:5 verlor.

Mit ihren nur acht Gegentoren gehören die Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers zu den besten Abwehrreihen der Liga. Nur die SGS Essen II (7) und die SF Uevekoven (8) können da mithalten. Wenn da bloß nicht die Chancenverwertung wäre. Die sorgt mit nur zehn erzielten Treffern – nur Schlusslicht CfR Links hat mit sechs Toren weniger auf dem Konto stehen – dafür, dass die Gelb-Schwarzen erst zwei Siege in neun Spielen einfahren konnten. Mit den fünf zusätzlichen Punkteteilungen liegt der GSV nunmehr mit elf Zählern auf Rang zehn.

Feld der Liga liegt eng zusammen

Und auch nach dem vergangenen Spieltag, als die Moerserinnen völlig unnötig mit 0:1 in Warendorf verloren, ist das Feld der Liga immer noch recht eng zusammen. Allerdings ist der Abstand des Tabellenvorletzten – jetzt Berghofen – vom Spitzenreiter aus Essen doch nun schon zehn Zähler entfernt.

Deshalb sind die Moerserinnen auch gefordert, am Sonntag um 13 Uhr im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach II, endlich den dritten „Dreier“ einzufahren. Die Borussia hätte durch einen Sieg am vergangenen Dienstag im Nachhol- und Spitzenspiel die SGS Essen II als Tabellenführer ablösen können.. Doch nach fünf Siegen in Folge verloren die Gladbacherinnen die Partie mit 1:5. Damit führt die SGS Essen II jetzt mit 20 Punkten die Tabelle an.

Die Gladbacherinnen hatten vor der Niederlage gegen Essen eine Siegesserie von fünf Spielen hingelegt. Damit hatten sie sich nach dem schlechten Start mit nur einem Sieg aus vier Spielen gefangen, sind trotz der Niederlage gegen Essen zu einem echten Spitzenteam geworden.

Zwei richtungsweisende Spiele

Deshalb ist GSV-Coach Gerd Orzeske vor der Partie auch klar, wie schwer diese Aufgabe wird: „Wenn wir aber noch nach oben wollen, dann müssen wir die Borussia schlagen. Eine Woche später müssen wir nach Essen. Es stehen damit also zwei richtungsweisende Spiele für uns an. Danach wissen wir wohin das Pendel ausschlägt und die Reise geht.“

Zumindest personell hat Orzeske keine Probleme. Nur Julia Symann fehlt am Sonntag, die Urlaub hat. Dagegen sind Carina Rasch und Juliane Rath wieder mit dabei. „Ich kann meiner Mannschaft ja überhaupt keine Vorwürfe machen. Sowohl kämpferisch als auch läuferisch zeigen sie immer Topleistungen. Aber der entscheidende Pass in der Box kommt nicht an und deshalb schießen wir derzeit auch keine Tore. Wir kommen zwar in den Strafraum, sind aber eindeutig zu unentschlossen vor dem gegnerischen Kasten.“

Der Moerser Coach hält sein Team aber auf jeden Fall für stark genug, gegen Gladbach einen „Dreier“ zu landen: „Die hohe Niederlage gegen Essen ist schon überraschend nach den zuvor gezeigten Leistungen der Borussia. Wir werden mit der nötigen Konzentration in das Spiel gehen. und werden auch gewinnen.“